Webdesign, Webentwicklung, Kirby

Webdesign Gera: Kirby-Website für Petters Orthopädie

Mann mit Bart lehnt an Wand, ein Fuß auf gestapelten Decken, orthopädische Maßschuhe

Erst die Imagebroschüre, dann das Logo, jetzt die Website. Der neue Aufschlag für Petters Orthopädie schließt den Kreis. Das Familienunternehmen aus Gera arbeitet seit 1989 im Handwerk und ist heute an neunzehn Standorten in Deutschland vertreten. Online hat es jetzt dasselbe Format, das es in der Werkstatt längst hat.

Maß nehmen, auch online

Das neue Markenbild setzt auf zwei Dinge, die selten zusammen auftreten: nahbare menschliche Wärme und modernstes Handwerk mit höchstem Anspruch. Victoria Kammann, Texterin aus München und seit über zehn Jahren meine Partnerin in solchen Projekten, hat es auf der Startseite in einen Satz gefasst: „Neunzehnmal – aber nie von der Stange." Eine Website, die das behauptet, darf selbst keine von der Stange sein.

Von WordPress zu Kirby

Die alte Website lief auf WordPress, wie fast die Hälfte des Webs, und mit allem, was dazugehört: Datenbank, Plugin-Sammlung, wöchentliche Updates, Sicherheitslücken im Abo. Die neue läuft auf Kirby. Kirby speichert Inhalte als Dateien statt in einer Datenbank. Damit entfällt die Datenbank als Angriffsfläche, ebenso der Plugin-Zoo und die Abhängigkeit von Themes, die jemand anderes pflegt oder eben nicht mehr. Minimalistisches Coding und CSS, keine sinnlosen JavaScript-Bibliotheken im Rucksack, Barrierfreiheit 100% abzüglich dem fehlenden Video in deutscher Gebärdensprache.

Was bleibt, ist ein schneller Seitenaufbau, sauberer Code und ein Panel, das nur zeigt, was gebraucht wird. Die Kundin lädt ein Foto hoch. Den Rest erledigt das System. Die technische Optimierung arbeitet mit KI.

  • Mann mit Bart hält blaue Unterschenkelorthese vor Holzwand
  • Vier Kompressionsstrümpfe in Blau, Rot, Weiß und Gelb auf Beinmodellen
  • Themenkacheln mit Schuhen, Einlagen und Personen in Werkstatt, Menü mit Filialliste
  • Rote und blaue orthopädische Schuhe auf Holztisch in einer Werkstatt
  • Lächelnder Techniker im Poloshirt hält fertige Beinprothese in der Werkstatt
  • Filialen-Übersicht einer Website mit Suchfeld und Fotos von Sanitätshaus-Standorten
  • Mann in weißem orthopädischem Maßschuh, Fuß auf gestapelten Decken, vor grüner Wand

Das Magazin wird Website

Die Website übernimmt das großzügige Magazin-Layout der Imagebroschüre: große Bilder, viel Weißraum und ein Lesefluss, der sich Zeit nimmt. Jedes hochgeladene Foto bekommt automatisch den Bildlook der Marke, gedämpft und mit feiner Körnung, durch ein eigens entwickeltes Plugin. Neue Bilder sehen deshalb aus wie die alten, ohne dass jemand eine Bildbearbeitung öffnen muss.

Die Hausschrift ist Brando, eine Schrift von typografischer Meisterhand: klassisch und elegant, dabei präzise und technisch. Damit trifft sie den Ton des Unternehmens, dessen Handwerk zwischen Leisten und CAD stattfindet.

Eine Seite pro Frage

Wer eine Orthese sucht, sucht keine Orthopädie. Er sucht eine Antwort auf seine Frage. Deshalb bekommt jede Versorgung eine eigene Seite: Maßschuhe, Einlagen, Diabetesversorgung, Prothesen, Orthesen nach Maß, Kinderversorgung, Kompression, Narbentherapie und weitere. Dazu kommen eigene Seiten für die geführten Marken und eine Seite für jede der neunzehn Filialen, mit eigenen Meldungen und Öffnungszeiten. Patientengeschichten im Blog zeigen Menschen statt Produkte.

Unter der Oberfläche liegen strukturierte Daten bis in die letzte Filiale. Sie sind so aufbereitet, dass Suchmaschinen und KI-Assistenten verstehen, wer Petters ist, was Petters kann und wo. Rezepte lassen sich online einreichen. Einen Cookie-Banner gibt es nicht, weil die Website keinen braucht.

Im Blog stehen die Geschichten von Patientinnen und Patienten. Die Namen sind geändert, die Geschichten und Fotos sind echt. Ein Mann mit Beinprothese sitzt auf seiner Harley. Ein KFZ-Mechaniker ist nach der Amputation zurück in der Werkstatt. Eine Krankenschwester hat eine Fußheberschwäche, ein Mädchen trägt eine grüne Beinorthese. Das sind keine Stockfotos und keine Vorher-nachher-Werbung, sondern Menschen, die zeigen, was Versorgung im Alltag heißt. Blog und Website wachsen weiter.