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Frauenarztpraxis Dr. Leigh, Berlin-Steglitz – Webdesign
Man kann an einer Website ablesen, wie eine Praxis ihre Patientinnen sieht. Diese hier spricht sechs Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Spanisch und Türkisch. Das ist keine technische Fingerübung, sondern eine Haltung — die gynäkologische Praxis von Dr. med. Mariatu Binta Leigh in Berlin-Steglitz behandelt Frauen aus der ganzen Stadt, und die erste Geste des Vertrauens ist, verstanden zu werden. Bei kaum einem medizinischen Fach zählt das mehr.
Eine Vita, die die Website tragen muss
Dr. Leigh ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe mit Zusatzqualifikation in spezieller Geburtshilfe und Perinatalmedizin — promoviert an der Charité, Oberärztin an Berliner Vivantes-Kliniken und der Medizinischen Hochschule Brandenburg, davor leitende Ärztin in Freetown, Sierra Leone, und Stationen auf Martinique. Die Website macht diese Vita sichtbar, samt Publikationen und Team. Bei einem so persönlichen Fach entscheidet die Frage „Wer ist diese Ärztin?" über die Terminbuchung — also beantwortet die Seite sie, bevor sie gestellt wird.
Sechs Sprachen, ein Termin, null Hürden
Technisch: WordPress, übersetzt über das KI-gestützte WPML in fünf weitere Sprachen — inklusive der Metadaten, damit auch die arabische oder türkische Google-Suche die Praxis findet. Die Terminbuchung läuft prominent über Doctolib; Sprechzeiten, Anfahrt mit ÖPNV und barrierefreiem Zugang, Patienten-Informationen als Download in zwei Sprachen. Eine Praxis-Website ist Infrastruktur: Sie muss der Patientin den Weg ebnen und dem Empfang das Telefon stillhalten. Diese tut beides — in jeder der sechs Sprachen.
Ein Kreis mit Kern
Das Bildzeichen ist so einfach, wie ein Zeichen nur sein kann — ein Kreis, darin ein Kern. Und genau darin liegt seine Kraft: Mehr Symbolik für Weiblichkeit lässt sich in eine einzige Form nicht packen. Frucht und Kern, Zelle, Geborgenheit, das Umschlossene und das Wachsende — jede Leserin sieht darin, was ihre Lebensphase gerade hergibt, von der Verhütungsberatung bis zur Geburtshilfe. Der Kern sitzt bewusst nicht mittig und ist nicht perfekt rund; er ist organisch gezeichnet, wie von Hand. Natur ist nie geometrisch.Dazu eine geometrische Sans Serif als ruhiger Gegenpol und eine Farbwelt aus tiefem Beere und zartem Rosé — warm, weiblich, aber erwachsen. Kein Storch, kein stilisiertes Baby, keine der üblichen Praxis-Piktogramme. Ein Zeichen, das Patientinnen ernst nimmt, statt sie zu bebildern.